Warum vegan? Teil 1: Wieso sollte ich auf Fleisch verzichten? – Für deine Gesundheit

Warum vegan?

Teil 1: Wieso sollte ich auf Fleisch verzichten?

U.a. für deine Gesundheit

Hallo ihr Lieben,

mit diesem Beitrag möchte ich eine neue Reihe starten:

„Warum vegan?“

Für jeden Nicht-Veganer stellt sich wahrscheinlich die Frage, warum er sich vegan ernähren sollte? Und jeder, der sich schon vegan ernährt, hat seine eigenen Gründe, warum er sich dafür entschlossen hat. Denn es gibt viele.

Mit dieser Reihe möchte ich Argumente, Studien und eigene Erfahrungen für die vegane Ernährung einbringen.

Jeder ist selbstverantwortlich für sein Leben. Da nicht jeder die Lust, die Mittel oder auch die Zeit hat, sich mit dieser Materie intensiv auseinanderzusetzen, möchte ich es dir leicht machen und Wichtiges in den Beiträgen zusammenfassen. Ich wünsche mir, dass auch du einiges aus diesen Beiträgen für dich mitnehmen kannst.

Heute möchte ich mit bewusstem Fleischverzicht anfangen.

Warum solltest du auf Fleisch verzichten?

Für deine Gesundheit, die Umwelt, das Klima und nicht zu letzt für die Tiere.

Die einzelnen Punkte werde ich dir weiter ausführen. In diesem Beitrag werde ich aber erstmal das Thema Gesundheit behandeln.

Fleischverzehr gefährdet deine Gesundheit!

Wieso nur ist vielen die eigene Gesundheit so wenig wert? Erst wenn sie durch Krankheit abhanden gekommen ist, sind sich die meisten erst bewusst, was Gesundheit bedeutet. Denn ohne einen gesunden Körper und Geist, kannst du dein Leben nicht mehr genießen oder so fortführen, wie du es dir wünschst. Dein Körper ist mehr als nur eine Hülle. Du solltest ihn wie einen Tempel rein halten.

Aber Fleisch ist doch so gesund und wir brauchen es in unserer Ernährung, um gesund zu bleiben!

Warum diese Aussage falsch ist, möchte ich dir anhand von einigen Studien belegen. Denn, dass Fleisch gesund sei, wird von den Lobbys seit Jahrzehnten in den Köpfen der Menschen gepflanzt, sodass die meisten auch noch davon überzeugt sind.

Fleisch ist Mitverursacher von Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes.

Fleisch fördert Herzkrankheiten und Schlaganfälle

In Fleisch ist Carnitin enthalten, was Arteriosklerose fördert. Auch Energy Drinks enthalten Carnitin als sogenanntes „Nahrungsergänzungsmittel“. Der Körper kann jedoch selbst genug Carnitin bilden und in den Mengen, die er braucht. Alles darüber hinaus macht krank. (Quelle 1)

Die Impotenz der Männer (40% der Männer über 40) ist mit Arteriosklerose der Blutgefäße verbunden (Koronare Herzkrankheiten). Eine gesunde, fettarme vegane Ernährung schließt koronare Herzkrankheiten so gut wie aus. (Quelle 2)

In einer anderen Studie wurde herausgefunden, dass bei mehr als 8 Portionen Fleisch pro Monat, was 2mal in der Woche bedeutet, ein 4,9 fach höheres Risiko besteht, ein akutes Koronarsyndrom zu entwickeln. (Quelle 3)

Personen, die täglich Fleisch essen, erhöhen ihr Schlaganfall-Risiko um 11%. Eine tägliche Portion von verarbeitetem Fleisch sogar um 13%. (Quelle 4)

Aber auch eine hohe Zufuhr von Häm-Eisen erhöht das Schlaganfall-Risiko, Nicht-Hämeisen aus Pflanzen nicht. Da sage jemand noch einmal, er müsse Fleisch wegen des hohen Eisengehaltes essen. (Quelle 5)

Bluthochdruck kann durch eine vegane Ernährung geheilt oder zumindest stark verbessert werden. In einer Studie waren 84,6% der Patienten, die unter chronisch hohem Blutdruck litten, nach einem Jahr völlig beschwerdefrei und die restlichen hatten deutlich weniger Beschwerden. Auch fand man heraus, dass je mehr Häm-Eisen die Patientin zu sich nahmen, der Blutdruck anstieg im Vergleich zu Patienten, die weniger Häm-Eisen bekamen. (Quelle 6)

Fleischverzehr und Krebs

Fleisch erhöht das Krebsrisiko je nach Organ um 20-60% (Kolorektal 24%, Lunge 20%, Pankreas 43% und Leber 60%). (Quelle 7)

In einer Meta-Studie aus 25 Einzelstudien mit 1.558.848 Teilnehmern fand man heraus, dass der Verzehr von rotem Fleisch und verarbeiteten Fleischprodukten das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken um 25-33% erhöht wird. (Quelle 8)

Fleisch erhöht das Brustkrebs-Risiko (häufigster Krebs bei Frauen). Frauen, die Fisch, Butter, Margarine und verarbeitetes Fleisch wie Wurst essen, erkranken doppelt so häufig. (Quelle 9)

Geflügel erhöht das Risiko an Prostatakrebs (häufigster Krebs bei Männern) zu erkranken um das 4-fache. (Quelle 10)

In anderen Studien wurden auch erhöhte Risiken für Gebärmutterkrebs, Nierenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Dünndarmkrebs gefunden. (Quelle 11)

120g pro Tag erhöhen das Lungenkrebs-Risiko um 35%, 50g Fleisch immerhin noch um 20%. (Quelle 12)

100g Fleisch pro Tag erhöht das Risiko für Magenkrebs um 17%. (Quelle 13)

Hoher Verzehr von Fleisch und Fett erhöhte das Auftreten von Stachelzell-Karzinomen (Hautkrebs). Hingegen ein hoher Verzehr von Gemüse und Obst verminderte das Risiko um 54%. (Quelle 14)

 Fleisch in Verbindung mit Übergewicht, Diabetes und Demenz

Fleischkonsum führt zu Übergewicht und Fettleibigkeit. (Quelle 15)

Personen mit dem höchsten Fleischkonsum zeigten in einer Studie ein 52,8%iges vermehrtes Übergewichtsrisiko. (Quelle 16)

Bei Kindern zwischen 6 und 14 Jahren konnte gezeigt werden, dass die Proteinaufnahme durch Fleischverzehr der entscheidende Ernährungsfaktor war, der den BMI beeinflusst hat und somit bei Kindern zu Übergewicht führte. (Quelle 17)

Omnivore, die einmal in der Woche Fleisch aßen, wurden mit Vegetariern verglichen. Sie zeigten ein 74% erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. (Quelle 18)

Eine Studie fand heraus, dass die Steigerung der täglichen Portion Fleisch um mehr als die Hälfte das Risiko für Typ2-Diabetes um 48% erhöht. (Quelle 19)

Diabetes wird durch Fleisch und Milchkonsum begünstigt, weil Fleisch sowohl die Blutglukose als auch die Insulinkonzentration ansteigen lässt, was auf Dauer zu einer Insulinresistenz führt. (Quelle 20)

Das Demenz-Risiko ist beim Verzehr von Fleisch, Geflügel und Fisch doppelt so hoch wie bei Vegetariern und sogar mehr als 3 mal so hoch bei langjährigen Fleischessern. (Quelle 21)

 Keime und Gifte im Fleisch

Es konnte gezeigt werden, dass 65% der geprüften Fleischproben antibiotikaresistente Keime enthalten. Jetzt sagst du wahrscheinlich, ja aber das Fleisch wird doch überprüft. Das in der Studie getestete Fleisch bekam das QS-Siegel, was eigentlich für Qualität und Sicherheit steht. Also ist das Fleisch, was du im Supermarkt kaufst zu 65% mit Keimen kontaminiert und das ist zugelassenes Fleisch! (Quelle 22)

Bei Hühnerfleisch war die Kontamination durch multiresistente Keime sogar 100% und für Bio-Hühnerfleisch immerhin noch bei 84%. (Quelle 23)

Um beim Hühnerfleisch zu bleiben: Besonders Hühnerfleisch verursacht Infektionen des Darms, der Harnwege und der Blase bei Frauen durch eben diese multiresistenten Keime. Das schlimme dabei ist zusätzlich, dass Erhitzen des Fleisches nix bringt, weil die Infektion und Kontamination der Küche schon VOR dem Verzehr stattfindet. Auch wenn die Küche penibel sauber gehalten und desinfiziert wird, bleiben diese Keime am Leben und sind sogar noch nach über 10 Tagen nachzuweisen. (Quelle 24)

30,3 Millionen Pfund Antibiotika werden weltweit in Viehfutter beigemischt. Kannst du dir die Menge vorstellen? Da ist es kein Wunder, dass immer mehr resistente Keime rangezüchtet werden. (Quelle 25)

Im Krankenhaus finden jährlich 800.000 Infektionen statt, und an die 40.000 Menschen sterben durch multiresistente Keime. (Quelle 26)

92% aller Giftstoffe in der Nahrung (Dioxine, PCB) sind in Tierprodukten enthalten. Größter Lieferant ist die Milch mit 47%, danach kommt Fisch mit 22% und Fleisch mit 21%. Pflanzliche Lebensmittel machen gerade mal 8% aus. (Quelle 27)

Es gibt noch viele andere Studien, aber ich denke, ich konnte euch einen guten Abriss geben, was der Fleischverzehr bedeuten kann. Allein durch das Weglassen von Fleisch, was wir nun wirklich nicht zum Überleben brauchen, kannst du dir etwas so Gutes tun und diese ganzen Risiken vergessen. Du hast nur eine Gesundheit!

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Quellen:

1: Robert A Koeth, Zeneng Wang, Bruce S Levison, Jennifer A Buffa, Elin Org, Brendan T Sheehy, Earl B Britt, Xiaoming Fu, Yuping Wu, Lin Li, Jonathan D Smith, Joseph A DiDonato, Jun Chen, Hongzhe Li, Gary D Wu, James D Lewis, Manya Warrier, J Mark Brown, Ronald M Krauss, W H Wilson Tang, Frederic D Bushman, Aldons J Lusis, Stanley L Hazen. Intestinal microbiota metabolism of l-carnitine, a nutrient in red meat, promotes atherosclerosis. Nature Medicine, 2013; DOI: 10.1038/nm.3145

2: http://www.youtube.com/watch?v=mQuJxN9uP7w

3: Kontogianni MD et al: Relationship between meat intake and the development of acute coronary syndromes: the CARDIO2000 case-controlstudy; Eur J Clin Nutr. 2007 Mar 14

4: Kaluza J, Wolk A, Larsson SC. Red meat consumption and risk of stroke: a meta-analysis of prospective studies. Stroke. Published online July 31, 2012.

5: Joanna Kaluza et al.: Heme Iron Intake and Risk of Stroke; Stroke. 2013; 44: 334-339

6: Tzoulaki I et al: Relation ofiron and red meat intake to blood pressure: cross sectional epidemiologicalstudy; BJ. 2008 Jul 15

Wang L et al: Meat intake and the risk of hypertension in middle-aged and older women; J Hypertens.2008; 26(2):215-222

7: Aune D et al: Meat consumption and cancer risk: a case-control study in Uruguay; Asian Pac J Cancer Prev. 2009 Jul-Sep; 10(3): 429-36

Hu J et al: Meat and fish consumption and cancer in Canada; Nutr Cancer. 2008 May-Jun; 60(3):313-24

www.aerztezeitung.de, 24.01.2008

8: International Journal of Clinical and Experimental Medicine: Li F, An S, Hou L, Chen P, Lei C, Tan W. Red and processed meat intake and risk of bladder cancer: a meta-analysis. Int J Clin Exp Med. 2014;7:2100-2110.

9: Pouchieu C et al.: Prospective association between red and processed meat intakes and breast cancer risk: modulation by an antioxidant supplementation in the SU.VI.MAX randomized controlled trial; Int J Epidemiol. 2014 Jul 3. pii: dyu134.

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Fu Z et al.: Well-done meat intake and meat-derived mutagen exposures in relation to breast cancer risk: the Nashville Breast Health Study; Breast Cancer Rs Treat. 2011 May 3

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15: Cristofoletti MF et al.: Association of processed meat intake and obesitity in an population-based study of Japanese-Braszilians; Arg Bras Endocrinol Metabol. 2013 Aug; 57(6): 464-72

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18: Vang A et al: Meats,processed meats, obesity, weight gain and occurrence of diabetes among adults: Findings from Adventist Health Studies; Ann Nutr Metab. 2008 Ma r 18; 52(2): 96-104

19: Pan A, Sun Q, Berstein AM, Manson JE, Willett WC, Hu FB. Changes in red meat consumption and subsequent risk of type 2 diabetes mellitus. JAMA Intern Med. Published ahead of print June 17, 2013.

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Aune D et al: Meat consumption and the risk of type 2 diabetes: a systematic review and meta-analysis ofcohort studies; Diabetologia. 2009 Aug 7

21: Geim P, Beeson WL, Fraser GE. The incidence of dementia and intake of animal products: Preliminary findings from the Adventist Health Study. Neuroepidemiology. 1993;12:28-36.

22: http://www.peta.de/resistente-keime-im-fleisch?pk_campaign=NewsDez2014#.VRJt9uH5-_Y

23: http://www.youtube.com/watch?v=RHfa4R3JChM

24: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-CI_PExEkB0

25: Supermarket News. A Closer Look at the FDA Antibiotic Retail Meat Report. March 28, 2013. http://supermarketnews.com/blog/closer-look-fda-antibiotic-retail-meat-report. Accessed March 31, 2013.

26: http://www.tagesschau.de/inland/faqkrankenhauskeime100.html

27: http://www.vegetarismus.ch/heft/2009-4/Dioxine_PCB_Antibiotika_Gentechnik.htm

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